Es ist wieder eine Menge passiert hier in Schweden.
Mittwoch bis Freitags war es noch ziemlich ruhig. Ich war nur in der Uni und habe hier nur ein paar Haushaltssachen gemacht (einkaufen, Wäsche waschen usw.).
Ich hatte jetzt mittlerweile auch noch zwei neue Kurse:
Der Kurs Corporate Finance gefällt mir, aber leider nicht so. Der Dozent ist Italiener und sein English ist leider nicht so gut zu verstehen. Zudem gefällt mir der Inhalt auch nicht so wirklich.
Gestern hatte ich denn auch das erste Mal Quality Management: Der Kurs hat mir wiederum gut gefallen und ich habe mir dazu gleich auch noch ein Buch gekauft.
Nun ein ausführlicher Rückblick auf das Wochenende (die Fotos dazu werden dann wieder in Kürze folgen):
Am Samstag sind Gesa, Doris, Pascal und ich kurz vor Mittag in Richtung Vättern gefahren. Vorher haben wir noch Halt in Berg gemacht, um uns dort ein besonderes Schleusensystem anzuschauen. Pascal hat das so schön in seinem Blog beschrieben, daher habe ich das jetzt einfach mal übernommen :) "Vom Roxen führt zunächst eine siebenstufige Schleusentreppe (Carl-Johans-Schleusen) hinauf zum Yachthafen von Berg. Anschließend folgen zwei Doppelschleusen. Die Carl-Johans-Schleusen sind die längste Schleusentreppe des Kanals. Von hier aus führt der Göta-Kanal hinauf auf die Östgöta-Ebene und weiter Richtung Vättern."
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| Doris, Gesa und Pascal vor einer Schleuse |
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| Die Schleusen in Berg |
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| Pascal wollte mal das Wasser testen |
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| Pascal ist der Größte |
auf einer Schleuse
Nachdem wir uns die Schleusen angeschaut hatten, ging es weiter nach Motala. Motala ist eine kleine idyllische Stadt, direkt am Vättern (der zweitgrößte See Schwedens und der fünft größte See Europas). Wir haben uns in Motala den Hafen und die Innenstadt angeschaut. Am Hafen haben wir auf der Mole gesessen und den Blick über den See genossen. Obwohl ich zugeben muss, dass man nur die Bucht gesehen hat, was ja nur ein klitzekleiner Teil des Vättern ist. |
Nachdem wir im Centrum etwas gegessen hatten (es gab mal wieder Hamburger) haben wir uns nochmal an einem anderen Teil der Stadt an den See gesetzt. Dort haben wir denn entspannt, geredet und Enten beobachtet. Um die Temperatur des Wassers zu testen habe ich meinen Fuß ins Wasser gehalten (mit der Hand kam ich nicht an). Am Anfang war es ganz schön kalt aber nach einer halben Minute war es dann doch ganz angenehm. Gegen 16 Uhr sind wir dann wieder zurück nach Linköping gefahren, da am Abend noch das vom ESN veranstaltete Welcome Dinner stattfinden sollte.
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| Füße von links |
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| Füße von rechts |
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| Baby Nessie |
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| Wassertemperatur testen |
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| etwas Sport haben wir auch gemacht |
Kurz vor 19 Uhr habe ich mich dann mit Gesa auf dem Weg in die Stadt zum Welcome Dinner gemacht. Unterwegs haben wir noch Pascal und Simon eingesammelt. Das Welcome Dinner fand im Nationas Hus statt, wo wir auch schon das Orientation Program der Uni hatten. Wie immer musste man auch hier wiedermal anstehen. Die Zeit verging in der Gruppe aber relativ schnell. Zum Essen selber mussten wir uns dann trennen. Es gab Platzkarten auf den Tischen. Die Leute vom ESN haben versucht darauf zu achten, dass verschiedene Nationen nebeneinander sitzen. Ich hatte leider etwas Pech bei der Platzzuweisung: Mir gegenüber saß ein deutsches Pärchen und links und rechts von mir saßen zwei wenig gesprächsbereite Franzosen. Bevor das Essen serviert wurde, haben wir ein paar internationale Lieder gesungen (Bruder Jakob, Eisgekühlter Bommerlunder) und auch die Mitglieder vom ESN haben ein paar Lieder zum Besten gegeben (Es ging hauptsächlich um die Klischees der einzelnen Länder). Nachdem Essen sind erst alle Franzosen und danach alle Deutschen auf die Bühne gegangen um ein typisches Lied aus der Heimat zu singen. Als alle Deutschen auf der Bühne standen, war der Saal halb leer =)
Während des Essens haben wir uns denn eine kleine Präsentation über Schweden und die Klischees darüber angesehen.
Das Essen an sich war ganz ok, aber nicht überragend: Es gab für jeden eine halbe Flasche Wein. Als Vorspeise gab es Brot mit Frischkäse, als Hauptgang gab es dann Ofenkartoffeln, Bohnen und Hähnchen. Die Portionen war aber mehr als dürftig. Ich bin zwar satt geworden, aber für die meisten wird es wohl nicht genug gewesen sein. Zum Nachtisch gab es denn Kaffee oder Tee und Schokopralinen, die wirklich lecker waren.
Nach dem Essen gab es dann die After-Party. Die Party war dann auch das Beste an dem Abend. Es gab verschiedene Dancefloors und die Musik war gut hör- und tanzbar. Gegen halb zwei sind Gesa und ich dann aber nach Hause, weil uns ganz schön die Füße wehtaten und wir am nächsten Morgen einen Kanutrip machen wollten.
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| Pascal und ich zu Beginn des Welcome Dinners |
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| Auftritt der ESN Mitglieder |
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| So sieht der Saal aus wenn alle Deutschen auf der Bühne stehen |
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| Pascal, Gesa und ich auf der Party |
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| Nach dem Essen |
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| Pascal und Simon |

Nachdem wir uns denn alle von der Party erholt hatten, ging es um 11 Uhr am Sonntag los. Wir fuhren mit neun Mann vom Busbahnhof nach Vardnäs. Einem kleinen Ort ungefähr eine Stunde mit dem Bus von Linköping entfernt. Dort hatten wir uns Kanus reserviert. In dem Ort selber sind denn noch 2 Mann dazu gestoßen, die lieber Auto als Bus gefahren sind. Mit 4 Zweier-Teams und einem Dreier Kanu ging es denn endlich los. Pascal und ich fuhren gemeinsam in einem Kanu. Eigentlich wollten Gesa, Doris und ich ein Mädelskanu machen, aber drei andere Jungs hatten sich etwas zickig und wollten eben unbedingt zu dritt Kanu fahren. Glücklicherweise hat sich dann Pascal bereit erklärt mit mir zusammen zu paddeln. Aber eigentlich hat mehr er, als ich gepaddelt :)
Zuerst fuhren auf einem Fluss entlang und machten dann nach einer dreiviertel Stunde Fahrt Mittagspause an einem Wasserrastplatz. Dort haben wir gegessen und die Landschaft genossen. Wir Mädels und Pascal haben es uns es dann auch nicht nehmen lassen mit den Füßen ins Wasser zu gehen. Johannes ist sogar richtig baden gegangen, dafür war es mir aber dann doch zu kalt. Nach der Mittagspause fuhren wir zurück auf den See und erkundeten dort noch eine kleine Felsinsel. Auf der Insel sind wir dann etwas umher geklettert und hatten einen wunderbaren Blick auf den See.
Da sich dann leider das Wetter verschlechterte, sind wir zurück zum Ausgangspunkt gepaddelt. Gemeinsam haben wir dann die Kanus aus dem Wasser gezogen und sie sauber gemacht. Anschließend sind wir denn gemütlich die anderthalb Kilometer zur Bushaltestelle zurück gelaufen und haben dort dann noch auf den Bus gewartet. Mit den Busfahrern hatten wir übrigens viel Glück: der erste hat uns ganz umsonst fahren lassen, weil er uns wahrscheinlich nicht verstanden hat und bei dem anderen haben wir nur den Kinderpreis gezahlt :) Am Busbahnhof trennten wir uns dann. Ich war denn gegen 19 Uhr ziemlich kaputt wieder zu Hause.
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| ganz entspannt im Bus |
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| kurz mal orientieren.. |
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| ...und auf gehts! |
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| Ab in die Kanus, auf die Plätze, fertig... |
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| ... los! |
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| Doris und Gesa... |
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| ...dicht gefolgt von Pascal und mir. |

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| kleine Pause |
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| Sonne tanken... |
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| ...Dummheiten machen... |
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| ... etwas plantschen... |
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| ... essen... |
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| ... noch mehr Dummheiten... |
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| Gesa und ich haben uns nur mit den Füßen reingetraut und ... |
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| ... Johannes war sogar ganz drin. |
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| Weiter gehts! |
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| Stopp auf einer Felsinsel mitten im See |
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| Aussicht genießen |
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| Das große Reinemachen |
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| Warten auf den Bus |
Montag hatte ich dann auch etwas Muskelkater von der Kanutour.
Heute hatte ich zum Glück nur eine Vorlesung, danach habe ich noch ein paar organisatorische Sachen gemacht. Ich habe mein Learning Agreement unterschreiben lassen, sodass ich morgen mein aktuelles, geändertes Learning Agreement zu meiner Koordinatorin an der Nordakademie schicken kann.
Gleich werde ich mich auch noch mit Gesa und Doris treffen, um eine Reise nach Göteborg zu planen und zu buchen. Danach geht es zum Kalas. Das ist eine Art Messe für Studenten wo sich verschiedene Firmen präsentieren, es verschiedene Bars gibt und abends gibt es dann eine Stageshow und ein Konzert.
Wie das denn so war, erfahrt ihr vielleicht schon morgen =)
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